Schlußlichter

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Schlußlichter

Beitrag  Neseira am So Nov 29, 2009 11:09 pm

Werd hier ab und an mal ein paar nette Schlußlichter aus den Nachrichten veröffentlichen, finde die manchmal echt klasse... hatte das gestern Abend schon im TS erwähnt finde ein bisserl was zum schmunzeln aus unsrer Welt mal ganz nett ..

Nachricht vom 28.11.2009:

Delfin "Moko" nervt Neuseelands Surfer
Vom Geben und Nehmen


In der Antike galten sie als heilig - einen Status, den Delfine
spätestens seit der Fernsehserie "Flipper" auch in der Neuzeit wieder
erlangt haben. Der Meeressäuger kommt überall gut an - mit Ausnahme der
Surfer und Schwimmer am Strand von Wainui. Dort verschwinden nämlich
immer öfter die Surfbretter.Für die Wassersportler an dem
neuseeländischen Strand ist der Fall klar: "Moko" hat die Surfbretter
entführt. Seit mehr als einem Jahr ist der junge Delfin in den
Gewässern nahe der Stadt Gisborne zu Hause. Für die Schwimmer und
Surfer am Strand von Wanui war das auch nie ein Problem, im Gegenteil.
Wie die Zeitung "Dominion Post" berichtet, unterhielt "Moko" dank
seiner delfintypischen Verspieltheit die Wassersportler, warf ihnen
Fische zu und bekam dafür im Gegenzug einen anderen Leckerbissen. Es
war ein Geben und ein Nehmen.Inzwischen aber wird "Mokos"
Verspieltheit zunehmend zum Problem. Denn immer öfter verschwinden
Surfbretter am Strand von Wanui. Für die um ihre Spielgeräte beraubten
Surfer steht fest: "Moko" war`s. Sogar einen Rettungseinsatz habe
"Moko" in der vergangenen Woche ausgelöst, weil er einem 16-Jährigen
500 Meter vor dem Strand das Surfbrett geklaut hatte, schreibt die
Zeitung "Gisborne Herald". Zwei Tage später habe "Moko" wieder ein
Surfboard gestohlen. Ein anderer Surfer habe sich mit seinem Bein in
einer Leine verheddert, als "Moko" versuchte, das Brett zu entführen.Den
Menschen macht "Moko" den Strand von Wanui zunehmend madig. Zumal
Weihnachten vor der Tür steht und damit die neuseeländischen
Sommerferien. Eine Horrorvision, dass "Moko" auch während der
Hauptsaison die Surfer am Strand von Wanui zu Landratten macht."Moko ist einsam"

Wie
wird man einen nervenden Delfin wieder los? "Moko ist einsam", gibt
Verhaltensforscherin Rochelle Constantine von der Universität Auckland
Einblick ins Seelenleben des jungen Delfins. Womit die Sache wohl klar
sein dürfte: Finden die Wassersportler eine junge Spielgefährtin für
"Moko", dürfen sie auch ihre Spielgeräte behalten. Es ist eben ein
Geben und Nehmen.

Nachrichten vom 21.11.2009

Millionen Megabytes für Miezen
Die Katze mit der Maus


147.456 Prozessoren, 144 Terabyte Hauptspeicher - die Eckdaten des
elftgrößten Computers der Welt sind wahrhaft beeindruckend.
Berechnungen von astronomischen Dimensionen, Bearbeitung gigantischer
Datenmengen sind damit möglich - oder die Simulation einer Hauskatze.
Allerdings keiner gewöhnlichen, sondern einer sehr, sehr langsamen. Ein
Katzenleben - komplexer als gedacht.IBM-Wissenschaftler nutzen
den Superrechner am kalifornischen Lawrence Livermore National
Laboratory, um die Vorgänge im Gehirn eines Stubentigers zu simulieren.
Doch selbst der gigantische Computer konnte deren zerebralen Aktionen
nur mit einem Hundertstel der Geschwindigkeit nachvollziehen, mit der
sie in der realen Katze ablaufen. Immerhin lassen sich so die
Hirnfunktionen des Stubentigers nachvollziehen, die zum Schlafen,
Fressen und Zerstören von empfindlichen Einrichtungsgegenständen führen.
Miezen fürs Militär?



Die Wissenschaftler hoffen so, Einblick in grundsätzliche Funktionen
des Hirns zu erhalten und daraus wiederum Rückschlüsse für den Bau
effizienter Großrechner zu erhalten. Gefördert wird das Projekt
übrigens mit einem zweistelligen Millionenbetrag vom
US-Verteidigungsministerium, obwohl es wohl eher unwahrscheinlich ist,
dass es zur Entwicklung einer neuen Generation bionischer Kampfkatzen
führen wird. Einen entscheidenden Vorteil hat der Katzencomputer jedoch
gegenüber den realen Tieren: Er lässt seine Maus in Ruhe.





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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Mi Dez 02, 2009 12:12 am

Schlußlicht vom 30.11.2009

Keine guten Karten für Knackis
Gefangene haben kein gutes Los

Dabei hatten es alle doch so gut gemeint: Die Insassen des Gefängnisses ihrer Majestät in Kirkham sollten die Gelegenheit erhalten, etwas für das Gemeinwohl zu tun und gleichzeitig davon zu profitieren, beschloss die Leitung der Haftanstalt. Jeder Gefangene, der bei der Zubereitung eines Weihnachtsmahls für bedürftige alte Menschen half und zusätzlich ein Pfund von seinem Taschengeld bezahlte, konnte an einer Lotterie teilnehmen. Der Hauptpreis: ein freier Tag außerhalb der Gefängnismauern, berichtet die BBC.
Solche Spielverderber!

So hätte es zumindest sein können, wenn nicht die vorgesetzte Behörde davon erfahren hätte. Die Idee, einen Freigänger durch Los bestimmen zu wollen, fand dort nicht wirklich Anklang. Man möge dies doch bitte, wie bisher üblich, an dem individuellen Verhalten und der Sozialprognose der Gefangenen festmachen, lautete deren Anweisung.
Nur mal eben Zigaretten holen

Schließlich sind nicht alle Häftlinge so treu wie zwei Insassen eines Gefängnisses im US-Bundesstaat Tennessee – sie verschwanden dieser Tage durch ein geöffnetes Fenster, kamen dann aber auf dem gleichen Weg wieder zurück, nachdem sie sich mit Zigaretten und Tabak eingedeckt hatten. Dafür brachen sie allerdings einen Kiosk auf, was ihren offenbar dann doch nicht so unangenehmen Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt noch verlängern dürfte.

Im britischen Kirkham will die vorgesetzte Behörde für die Gefangenen jetzt jedenfalls statt des Freigang-Loses einen neuen, "angemessenen" Preis bestimmen. Vielleicht würde sich der glückliche Gewinner ja über ein Monopoly-Spiel freuen - natürlich ohne Du-kommst-aus-dem-Gefängnis-frei-Karte.





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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Sa Dez 05, 2009 12:00 am

Schlußlicht vom 4.12.2009

Die armen Würmchen
Ich bin eine Schabe - holt mich hier raus!


Chris Packham ist ein angesehener Mann: Er präsentiert eine beliebte
Natursendung im britischen Sender BBC, ist Autor verschiedener Bücher
und ein gefeierter Fotograf. Sein Wort hat in Großbritannien Gewicht -
und das nutzt er, um sich für die Opfer skrupelloser Fernsehmacher
einzusetzen.Gefangen im Körper eines Boxenluders

Obwohl
die Briten sowohl für ihre Fairness als auch für ihre Tierliebe bekannt
sind, läuft auch auf der Insel die Dschungelshow "Ich bin ein Star -
holt mich hier raus!" mit großem Erfolg. Zugegeben: Einige der
Teilnehmer machen aus mehr oder weniger gut überlegten Motiven
freiwillig mit, lassen sich mit Mehlwürmern überschütten, von
Riesenspinnen betatschen oder müssen Insekten essen.Packhams
Sorge gilt jedoch denen, die zur Teilnahme gezwungen wurden:
Schließlich hat keiner die zahllosen Kakerlaken, Spinnen, Würmer, Käfer
und Krokodile gefragt, die sich mit den fragwürdigen C- bis
Z-Prominenten das Lager teilen - oder sich sogar bei lebendigem Leib
von ihnen verspeisen lassen müssen.Fair ist das nicht

Nicht
einmal richtig wehren können sie sich, meinte Packham gegenüber der
Zeitschrift "Yours", und wenn doch, dann hätten die Produzenten der
Sendung dass zu verhindern gewusst: Krokodilen sei das Maul zugebunden,
Spinnen die Giftdrüsen verstopft worden - Maßnahmen, die sich bestimmt
so mancher Dschungelshow-Zuschauer bei den Kandidaten und Moderatoren
gewünscht hätte.Der Sender ITV, bei dem die britische Version
der Dschungelcamp-Sendung läuft, wies die Vorwürfe zurück. Alle
Insekten werden von professionellen Insektentrainern betreut und auf
ihre Aufgaben vorbereitet. Vielleicht können sich die Macher ja im
Sinne der Fairness für die nächste Staffel zu einer Regeländerung
durchrungen - und den armen Tierchen die Gelegenheit geben, sich
herauswählen zu lassen.





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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Mi Dez 09, 2009 11:17 pm

Schlußlicht vom 9.12.2009

Ich sag nur Amis ;-)

Vom Dollar beflügelt
Kleingeld macht auch Mist


Amerikanische Numismatiker können sich glücklich schätzen: Die
US-Münzanstalt bietet einen ganz besonderen Service für sie und
verschickt bestimmte Sonder- und Gedenkmünzen portofrei zum Nennwert.
Bezahlen kann man ganz einfach per Kreditkarte. Schon kommen die Münzen
ins Haus, auf Wunsch auch gleich kistenweise. Will man sie wieder
loswerden - auch kein Problem: Die Sonderprägungen sind offizielles
Zahlungsmittel der Vereinigten Staaten und müssen von jeder Bank
angenommen werden.Da gibt es doch einen Haken

So gesehen
ist das Ganze ein Nullsummenspiel - gäbe es nicht die Taktik vieler
Kreditkartenanbieter, jeden Bezahlvorgang mit kleinen Extras zu
belohnen, zum Beispiel mit Flugmeilen. Das haben eine ganze Reihe
findiger US-Bürger ausgenutzt, berichtet das "Wall Street Journal": Sie
orderten Dollarmünzen en gros, um sie gleich wieder auf ihr
Kreditkartenkonto einzuzahlen. Belohnungen vom Kurztrip bis zum
lebenslangen Platinkunden-Status sollen so zusammengekommen sein,
brüsten sich die Anwender des Tricks in einschlägigen Onlineforen.Mit Kleingeld überschwemmt

Die
U.S. Mint freute sich zunächst über das plötzlich so gestiegene
Interesse an ihren Sondermünzen - bis sich die Beschwerden von Banken
häuften, die mit den oft nur schwer wieder absetzbaren Geldstücken, die
sich oft noch in den Originalverpackungen der Münzanstalt befanden,
überschwemmt wurden. Viel dagegen unternehmen konnten die
Kreditkartenunternehmen und die Münzanstalt jedoch nicht. Rein
technisch gesehen waren die Transfers, wenn auch so nicht
vorgesehen, vollkommen legal. Die Kreditkartenunternehmen blieben auf
ihren Kosten für die Bonusprogramme sitzen, die U.S. Mint auf ihren
Versandkosten.Jetzt überlegen beide Seiten, den Kauf von Münzen
über Kreditkarte wie eine Barabhebung zu behandeln, für die es keine
Belohnungen gibt. Dann müssen die Münztrickser ihre Flüge wohl wieder
regulär mit der Kreditkarte begleichen – oder mit dem Kleingeld, das
sich vielleicht noch bei ihnen finden sollte.





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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am So Dez 27, 2009 10:05 pm

Die Sitzung der Superlative


Japans Toiletten sind wahre Luxusprodukte: Sie schmeicheln
dem Gesäß mit warmem Wasser und föhnen selbiges sanft wieder trocken.
Die Brille ist selbstverständlich beheizbar - und auch peinliche
Geräusche muss der glückliche Nutzer nicht fürchten: Dafür gibt es
eigens die "Geräuschprinzessin".

Ein Besuch im Showroom von Japans führendem Toilettenhersteller Toto
ist ein besonderer Ortstermin. Statt nach stechendem Klostein, riecht
es nach dem Lieblingsparfüm, das der Kunde zuvor in den automatischen
Belüfter gegeben hat. Ein Sensor erkennt im Umkreis von einem Meter den
hereinstürzenden WC-Besucher und öffnet den Klodeckel automatisch, die
Brille ist selbstverständlich vorgeheizt. Und für eine entspannte
Sitzung sorgt per Knopfdruck Otohime - übersetzt: die
Geräuschprinzessin.


Ein japanisches Duschklo: Automatisch öffnet sich der Klodeckel, die Brille ist selbstverständlich vorgeheizt.

Prima Klimabilanz?

Das künstliche Geräusch der Wasserspülung
ist besonders bei Frauen beliebt. Früher war das Geräusch noch
handgemacht, erklärt Toto-Pressesprecherin Asuka Osada: "Japaner haben
eine Schamkultur, früher sind Töchter von höheren Familien mit
Begleitung aufs Klo gegangen. Die Dienerinnen haben dann Wasser aus der
Karaffe geschüttet, damit man das Geräusch beim Pinkeln nicht hört.
Japanerinnen schämen sich sehr und wollen nicht, dass das Geräusch von
anderen gehört wird."Bevor Japaner die Geräuschprinzessin in den 80er-Jahren in den
Toiletten einführten, hatten Frauen immer wieder die Spülung gedrückt,
um ein Geräusch zu machen und dabei jedes Mal 30 Liter Wasser
verbraucht. Vor einem Monat hat Toto zusammen mit einem
Spielwarenhersteller die erste mobile Geräuschprinzessin auf den Markt
gebracht. Das rosa Accessoire passt in jede Handtasche, kostet
umgerechnet elf Euro und ist für stille Örtchen gedacht, die noch nicht
nachgerüstet sind.


Besonders beliebt bei
japanischen Frauen: Eine "Geräuschprinzessin" im Handtaschenformat, die
peinliche Situationen zu verhindern weiß


Massage und Föhnen inklusive

Ein japanisches Duschklo kann
allerdings noch einiges mehr: Mit vier verschiedenen Knöpfen kann der
Benutzer einstellen, ob er den Hintern mit warmem Wasser reinigt, die
Bidet-Funktion nutzt oder sich einfach nur den Po massieren lässt. Die
Aufgabe übernimmt eine Plastikdüse, die kaum größer als ein
Kugelschreiber ist, mit einem feinen Wasserstrahl.
Knopf Nummer vier beendet die Sitzung - und der Föhn springt an. So
getrocknet verlässt ein zufriedener Kunde das Duschklo mit einem
angenehmen Gefühl von Sauberkeit und Frische. Und genau das macht den
Erfolg von Toto aus, sagt Pressesprecher Osada: "Ziel unserer Firma ist
es, das Leben von Leuten komfortabler zu machen; dadurch haben wir in
Japan sechzig Prozent Marktanteil bekommen. In China und den USA gibt
es unsere Produkte ebenfalls - und jetzt wollen wir auch das Leben der
Europäer komfortabler machen."


Warmwasser-Reinigung,
Bidet-Funktion, Trockenföhnen oder einfach nur Po-Massage? Mehr als die
Hälfte aller Japaner wissen die Vorteile dieses Technikwunders zu
schätzen.

Wer hat's erfunden? - Die Schweizer

Mehr als die Hälfte
aller Japaner benutzt ein Duschklo. Dabei hat die Technik eigentlich
ein Schweizer erfunden. Doch japanische Ingenieure schaffen es immer
wieder, Entwicklungen für den Verbraucher zu perfektionieren. Egal ob
Fernseher, Videorekorder oder Digitalkameras. Das modernste WC der Welt
bietet Toto jetzt auch in ausgewählten deutschen Hotels an. Mit dieser
Strategie hat sich die Marke auch in Japan durchgesetzt.





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Re: Schlußlichter

Beitrag  Dark Ancarios am So Dez 27, 2009 10:53 pm

Na das nenne ich mal ein "stilles Örtchen".
Was es alles so gibt... kopf schüttel....
will ich auch haben

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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Do Dez 31, 2009 6:48 am

Im Bannkreis von Montezuma
Zu Risiken und Nebenwirkungen...


Wie wäre es mit einem Städtetrip in die pulsierende Metropole Mexico
City? Wandern im Hochland von Guatemala? Oder eine Bildungsreise zu den
Ruinen von Monte Albá? All diese und noch so manche Orte kann man jetzt
vollkommen kostenlos besuchen: Flug, Hotel, Verpflegung und sogar
Taschengeld werden übernommen, sogar eine persönliche Reiseleitung gibt
es. Alles, was dafür verlangt wird, sind ein paar Gefälligkeiten – und
schlimmstenfalls ein paar Körperflüssigkeiten des Reisenden.Das dicke Ende?

Die
Auswahl der Reiseziele kommt nicht von ungefähr: Neben ihren
landschaftlichen und kulturellen Reizen sind sie auch als Hochburgen
der Reisediarrhöe, vulgo: Montezumas Rache bekannt. Und eben diese
wollen die Sponsoren der Urlaubsreisen ausrotten. Dafür suchen sie 900
Freiwillige, die ein neu entwickeltes Impfmittel in der Praxis
ausprobieren.Es hat gar nicht gepiekst!

Die Probanden
sollen dann alles tun, was Touristen an den Orten so machen, mit allen
möglichen gesundheitlichen Konsequenzen. Daher dürfen - und sollten -
sich die Probanden auch nie mehr als drei Stunden Reisezeit von einer
der Vertragskliniken entfernen. Zudem müssen sie ein Tagebuch über ihre
Aktivitäten und, nun ja, Körperfunktionen führen. Noch nicht einmal ein
Pieks ist notwendig: Die Impfung erfolgt durch ein Pflaster, das für
mehrere Stunden auf der Haut getragen wird.





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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Mo März 15, 2010 8:22 pm



Ein Hauch von Koffein


Keine Frage: Kaffee ist ein echtes Lifestyle-Produkt geworden. Wer
einen dreifachen Iced Caramel Mocha Frappucino mit Sojamilch und extra
Sprinkles bestellt, um sich dann mit seinem tragbaren Apfel-Rechner ins
WLAN des Coffeehouses einzuloggen und an seiner Web-2.0-Applikation zu
arbeiten, der beweist: Er ist angekommen im modernen Leben der digitalen
Bohème.

Viel oder gut?

Und doch gibt es sie noch, die Menschen die Kaffee vor allem als
lebensnotwendiges Elixier sehen, um über den Tag zu kommen - eben jene
Puristen, die ihre vor sich hin pröttelnde Kaffeemaschine mit 1x4 Filter
jeder Lebensberatung eines Kaffee-Baristas oder einem vollautomatischen
Espressoautomaten mit Bedienungsanleitung im Lexikon-Format und dem
Preis eines Kleinwagens vorziehen. Zucker kann, Milch auch, Hauptsache:
heiß, schwarz, viel Koffein.

Koffeinschuss ohne Nebenwirkungen

Eben jene wahren
Kaffeefreunde muss der Harvard-Professor David Edwards im Kopf gehabt
haben, als er seine Erfindung kreierte: Der Experte für biomedizinische
Technik brachte in diesen Tagen den ersten Kaffee zum Inhalieren auf den
Markt. Nun mögen einige Kritiker anmerken, dass jede Form von Kaffee
inhaliert werden könne - der Umsatz in der tagesschau.de-Redaktion
spricht zumindest deutlich dafür.Edwards' Entwicklung geht
jedoch noch ein wenig weiter. Sein lippenstift-großen Inhalator gibt
einen Aeorosol ab, der vom Geschmack und Koffeingehalt einer Tasse
Espresso entsprechen soll - kalorienfrei, ohne Sodbrennen oder
Kaffeeflecken. Ein Kaffeezug aus dem Inhalator kostet drei US-Dollar
(2,20 Euro). Edwards bietet zudem auch atembare Schokolade an, die das
lästige Kauen ersparen soll. Mit seiner Firma "Le Whif" arbeitet er
zudem an weiteren inhalierbaren Produkten. Und vielleicht wird er uns
eines Tages mit dem Atemzug beglücken, der so wertvoll wie ein kleines
Steak ist.

Ich bleib doch lieber bei meiner guten Tasse Kaffee oder wie seht Ihr das





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Re: Schlußlichter

Beitrag  Spalt am Di März 16, 2010 1:49 am

ehm ja ne is klar..........

der soll mal die arbeit zum einatmen erfinden^^

aber meinen kaffee trink ich weiterhin!!!!

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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Mi Apr 14, 2010 9:36 pm

Energiesparer mit Eigensinn
Eine Leuchte, die was in der Birne hat


Das britische Ehepaar Emma and Alistair Clements war bereits am Rande
der Verzweiflung: Immer wieder wechselte ihr TV-Receiver das Programm,
ohne dass jemand die Fernbedienung berührte. Zuerst hatten beide ihre
Töchter im Verdacht: Sollten die lieben Kleinen mit ihren
schokoladenverschmierten Händen das Gerät ruiniert haben? Doch selbst
ein Austausch von Fernbedienung und Receiver brachten keine Linderung.
Offenbar hatte sich gar ein programmtechnisch eher wählerischer
Poltergeist des Multimedia-Equipments bemächtigt.Wen anrufen?

Die
Lösung brachten jedoch nicht ein Exorzist oder ein Geisterjäger,
sondern ein Techniker des Kabelfernsehanbieters. Er besuchte die
Clements und fand das Problem, berichtet der britische "Guardian": Eine
Energiesparlampe eines großen niederländischen Herstellers flimmerte in
einem spezifischen Frequenzmuster, das dem der Fernbedienung des
Receivers nicht unähnlich war. Somit konnte die Lampe ihr eigenes
Programm wählen, zumindest manchmal.Vom Fehler…

Der
Hersteller des Leuchtkörpers gab zu, dass ihm solche Fälle bekannt
seien, diese aber nur bei wenigen älteren Lampenserien aufgetreten
seien. Inzwischen habe man das Problem im Griff. Wer jedoch seine
Wohnzimmerlampe im Verdacht habe, ihren eigenen Geschmack durchsetzen zu
wollen, möge diese doch bitte zur genaueren Untersuchung einsenden.
zur Funktion


Die Firma wäre in der Tat gut beraten, sich die
fraglichen Lampen noch einmal genau anzusehen. Da das Unternehmen nicht
nur Lampen, sondern auch Unterhaltungselektronik herstellt, tun sich
hier vielleicht ganz neue Geschäftsfelder auf: Warum nicht Leuchtkörper
entwickeln, die beim herunterdimmen auch gleich romantische Musik
anschalten? Fans von Technomusik würden sich umgekehrt vielleicht über
einen Stroboskopeffekt aus der Sparlampe freuen. Und eine wirklich
intelligente Birne wüsste schon im Voraus, welche Fernsehprogramme man
sich am besten sparen sollte.


Ein Poltergeist wäre aber auch cool gewesen





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Wenn Nonnen am Ball sind

Beitrag  Neseira am Mo Jul 05, 2010 10:22 pm

Wenn Nonnen am Ball sind
Ein wahrhaft göttliches Los


Es war der Hauptgewinn bei der Tombola des Dylan’s Bar and Grill
Restaurant in Andover, Massachusetts: 18 VIP-Sitze für das Baseballspiel
der Red Sox gegen die Detroit Tigers, dazu ein Limousinen-Fahrdienst
zum Spiel und Erfrischungen im Wert von 1200 Dollar während des Spiels.
750 Lose wurden verkauft - nur ein einziges brachte den Besitzer in den
Baseballhimmel. Vielleicht wären es ein paar weniger gewesen, wenn die
hoffnungsvollen Loskäufer gewusst hätten, dass sie eigentlich nie eine
Chance hatte, denn das Los war offenbar vorbestimmt.Alles
vorbestimmt?


Alles begann damit, dass die Nonne Schwester
Cooper von den Sisters of Notre Dame - wirklich zufällig? - in den
örtlichen Kirchenmitteilungen von der Verlosung las. Sie war nicht nur
eine treue Anhängerin ihres Ordens, sondern auch der Bostoner Red Sox -
wie auch einige ihrer Mitschwestern. So konnte sie einige Nonnen
überzeugen, für das 100-Dollar-Los zusammenzulegen, berichtet die "Eagle
Tribune".So muss es ja klappen!

Ganz allein wollten sich
die Schwestern jedoch nicht auf das Losglück verlassen, bei einer
Chance von 750 zu eins sicherlich nachvollziehbar. Nach dem Kauf
starteten sie einen neuntägigen Betmarathon bis zur Auslosung und, wie
könnte es auch anders sein, gewannen auch das VIP-Paket.Nun
werden die Nonnen am 1. August im Fenway-Park, dem Heimatstadion der Red
Sox, von den besten Plätzen aus ihr Team anfeuern. Ob ihr göttlicher
Beistand auch auf die Mannschaft abfärben wird, ist jedoch noch offen.
Als Notre-Schwester Cornell ihr Team während eines Spiels der World
Series anfeuerte, gewannen die Red Sox zwar das Match - die Serie ging
jedoch danach trotzdem verloren, verriet sie der "Eagle Tribune". Wenn
es am 1. August mit dem Sieg klappen sollte, sollten die Red Sox
allerdings erwägen, auch zukünftig Nonnen strategisch in den Stadien zu
platzieren. Bei den Sisters of Notre Dame dürften sich bestimmt genügend
Freiwillige finden lassen.





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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Di Nov 02, 2010 7:17 am





Schnell gemerkt und schon vergessen!

Der eigene Name mit Geburtszahl, der Spitzname des Partners, der Hochzeitstag - seien Sie ehrlich: Bei der Suche nach Passwörtern bleiben die meisten beim Bekannten. Und dann sollen die Zugangsdaten für Bankkonten, Online-Banking, E-Mail-Postfach, Internet-Auktionshaus und Co. am besten ewig halten. Denn gerade die Deutschen sind ihren Passwörtern treu, wie frühere Untersuchungen ergaben. Im Schnitt ändert fast jeder Zweite sein Passwort nie.
Wie war das gleich nochmal?

Umso wichtiger, dass die Variationen von Zahlen und Buchstaben - manchmal fehlt noch ein Sonderzeichen - sicher aufbewahrt werden. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, kurz BITKOM, hat unseren Passwörtern in einer repräsentativen Umfrage nachgespürt.

Wir schreiben unsere Codes auf Zettel, verstecken sie in Zahlenkolonnen im Adressbuch oder sichern sie im Speicher unserer Handys. Das tut die Minderheit der Deutschen. Die meisten dagegen lernen ihre Geheimzahlen auswendig - immerhin 74 Prozent. In Sachen Zugangscode vertrauen wir mehrheitlich dem eigenen Gedächtnis - und vergessen es dann. Etwa jeder Dritte vergisst sein Passwort einmal im Jahr - oder kann sich nicht mehr erinnern, wo er es hinterlegt hat.
Experten raten zu Passwort-Safes

Wir sollten unsere Zugangscodes abspeichern - so lautet die Empfehlung der Experten. Am besten in sogenannten Passwort-Safes. Sie erstellen automatisch Passwörter, die sich schwerer entschlüsseln lassen. Diese Programme werden entweder auf einem verschlüsselten Bereich der Festplatte gespeichert oder durch externe Speichermedien wie USB-Sticks oder Smart-Cards verbunden.

Ach ja, auch der neue Personalausweis soll das Problem der Passwörter-Suche durch seine digitale Signatur lösen helfen. Einfach den neuen "Perso" künftig auf das Lesegerät legen - fertig! Schließlich lautet der Rat der Experten: "Sie können ihr Gedächtnis für wichtigere Dinge nutzen." - Beispielsweise zum Auswendiglernen wichtiger Telefonnummern. Seit es Mobiltelefone gibt, haben wir die doch auch schon längst vergessen






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Re: Schlußlichter

Beitrag  Routa am Mi Nov 03, 2010 2:00 am

Vor allem der letzte Abschnitt klingt doch sehr interessant! Da der neue Perso ohnehin alle persönlichen Daten enhält, warum dann nicht auch Passkeys (natürlich nur wenn auch das nochmal abgesichert ist).



...Ich möchte nur Black Sabbath hören, Posessed und Celtic Frost sonnst spuk ich hier noch länger rum und werde kein Kompost...

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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Mi Feb 16, 2011 12:27 am



Besitzer verklagt eigenes Haustier
Die Katze lässt das Schauen nicht

Während ganz Italien über die erotischen Eskapaden seines Ministerpräsidenten debattiert, hat die norditalienische Stadt Mailand ihren ganz eigenen Sex-Skandal. Die Täterin ist klein, behaart, vermutlich minderjährig - und bösartig. Das behauptet zumindest ein etwa sechzigjähriger Milanese - und zerrte seine eigene Katze daher vor das Tribunal der italienischen Tierschutzorganisation. Seit vier Monaten hindere sie ihn an der Ausübung seiner ehelichen Pflichten, so der verzweifelte Ehemann. "Dieses verfluchte Ding ist Schuld daran, dass mir die Lust vergeht", klagte er den verdutzten Richtern sein Leid. Jede Nacht richte sie ihren "glühenden Blick" auf ihn - und mache damit jeden Gedanken an nächtliche Zärtlichkeiten unmöglich.

Ein Fall, der nicht ganz unbekannt ist: Schon die französische Schriftstellerin Colette berichtete 1933 von einer Angora-Katze, die das junge Glück eines verheirateten Paares mit ihren Blicken zerstörte. Ob die Angeklagte davon wusste, ist jedoch nicht bekannt: Sie schweigt beharrlich zu den Vorwürfen. Doch sie soll nicht allein gehandelt haben. Der Kläger wittert eine Verschwörung: Seine Frau stecke mit dem Haustier unter einer Decke, gab er zu Protokoll. Ein Vorwurf, den die so Beschuldigte weit von sich wies. Schuld an den nächtlichen Aussetzern habe niemand anders als der Kläger selbst, erklärte sie.



Im Zweifel für den Kläger

Die Richter entschieden dagegen im Sinne des Ehemannes - zumindest vorübergehend. Für die kommenden Monate soll die Katze aus dem Schlafzimmer des Paares verbannt werden. Trete keine Besserung der Situation ein, dann könne sie genauso gut wieder zurückkehren, heißt es in dem Urteil.

Quelle: Schlußlichter





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Re: Schlußlichter

Beitrag  dunkelstorch am Mi Feb 16, 2011 6:28 am

Ja, davon habe ich gerade noch im Auto im Radio gehört lol!

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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Fr Mai 13, 2011 8:37 am

Und wieder was zum schmunzeln:



Faschismus unter Zwergen
Blau ist das neue Braun

Auf den ersten Blick sehen sie so niedlich und beschaulich aus: Die Schlümpfe des belgischen Zeichners Pierre Culliford alias Peyo: Die kleinen blauen Wichte leben friedlich in ihren Pilzhäuschen vor sich hin, wenn sie nicht gerade durch den bösen Zauberer Gargamel und seine Katze bedroht werden.

So dauerte es mehr als ein halbes Jahrhundert, bis es jemanden gelang, Schlumpfhausen die Maske abzureißen und seine wahre Natur zu offenbaren: "Die Gesellschaft der Schlümpfe ist der Archetyp einer totalitären Gesellschaft, die Züge des Stalinismus und Nazismus trägt", heißt es in dem Buch "Le Petit Livre Bleu" ("Das kleine blaue Buch") des französischen Politologen Antoine Buéno.
Und der Trommelschlumpf geht voran

Eine abseitige Idee? Vielleicht nicht unbedingt: Immerhin gibt es ja noch andere faschistische Männerbünde, die auf eine einheitliche Hautfarbe setzen und sich weiße Mützen überziehen. Papa Schlumpf? Der Inbegriff des totalitären Herrschers - und dann noch mit so einem Diktator/Marx/Bin-Laden-Bart. Der Zauberer Gargamel? Ein Symbol für das internationale Judentum. Schlumpfinchen? Blond und blauhäutiger geht es ja wohl kaum noch, meint Buéno. Und von den in irgendeiner Episode mal vorgekommenen schwarzen Unterschlümpfen brauchen wir gar nicht erst zu reden.
Hart wie blauer Kruppstahl

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Zwerge schlimmen Vorwürfen ausgesetzt sehen. So wurden ihnen neben Faschismus bereits Homosexualität, Chauvinismus und kommunistische Verschwörungsbestrebungen unterstellt- und nichts, von der einsetzenden Pubertät ihrer Fans einmal abgesehen - konnte sie bisher aus Setzkästen, Sammlerbörsen und Kinderzimmern vertreiben. Selbst in jedem siebten Ei eines antikapitalistischer und totalitärer Tendenzen total unverdächtigen Süßwarenunternehmens sind sie schon gesehen worden.
An die Arbeit, Buéno!

Vielleicht war Buéno bei seinen Recherchen ein wenig zu sehr den psychoaktiven Stoffen in den Pilzen ausgesetzt, unter denen die Faschognome vermutet werden. Immerhin ist es ihm gelungen, einen Diskussionsanstoß zu liefern und ein ganz neues Forschungsfeld aufgetan: Da wären zum Beispiel die Zementierung patriarchalischer Denkstrukturen bei den Mainzelmännchen zu untersuchen - oder die unterschwellige Homoerotik bei Asterix und Obelix, bei denen es wahre und dauerhafte Liebe offenbar nur unter Männern und zu Wildschweinen gibt. Und dann ist da noch der offenkundige Sexismus in Entenhausen, wo jeder, wenn überhaupt, nur obenrum bekleidet ist.






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Re: Schlußlichter

Beitrag  brognar am Sa Mai 14, 2011 1:18 am

da gibts nur eins dazu zu sagen :

AUTSCH

soviel Drogen kann doch keiner genommen haben

kopfschütel

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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Di Mai 24, 2011 11:49 pm



Internet statt Schredder
Bring doch mal den Müll ins Netz

Eigentlich gelten die Deutschen als Weltmeister des Recycling: Ob Altpapier, Pappe, Braun-, Grün- oder Weißglas, Plastik, Verpackungen, Möbel, Elektrogeräte, alles wird brav sortiert und so weit wie möglich wiederverwertet. Wirklich alles? Nein, in einem Bereich wird weiterhin gnadenlos weggeworfen, verschwendet, vernichtet. Wo? Schauen Sie mal auf Ihren Bildschirm. Oft sitzt der Übeltäter dort in einer Ecke, schmückt sich sogar perfiderweise mit dem Recyclingsymbol.
Wiederverwerten statt schreddern

Dabei ist das nichts als Etikettenschwindel: Was einmal im Papierkorb des Computers landet, wird bei seiner Leerung digital geschreddert, vernichtet, bestenfalls zum Leerraum für neue Daten, gleichgültig, ob es sich um ein voreilig verworfenes Lebenswerk oder eine unerwünschte Werbemail handelt.

Kein Mensch fragt, ob der Text, das Foto, das Video, das Musikstück oder Programm nicht doch noch einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden kann - bis jetzt: Der New Yorker Justin Blinder hat ein Programm entwickelt, das den Computer-Mülleimer zum öffentlichen Wühltisch macht: So wie die Müllcontainer-Taucher der Dumpster-Dive-Bewegung die Abfallbehälter von Supermärkten nach Verwertbaren durchsuchen, sollen die Anwender des "Dumpster Drives" über das Internet die digitalen Mülltonnen anderer nach brauchbaren Dateien durchforschen.
Da geht noch was

So kann das leicht verwackelte Foto vom Eiffelturm immer noch besser sein als alles, was man selbst im Paris-Urlaub zustande gebracht hat. Das Video von der verunglückten Bootstour kann immer noch die Clipshow im Nachtprogramm eines kostenbewussten Privatsenders bereichern. Und die mittlerweile gehaltene Rede zum Geburtstag des Erbonkels kann mit minimalen Anpassungen auch von anderen zu allen möglichen Familienfeiern recycelt werden.

Ob man nun die Idee mag, dass nun jeder im eigenen Cyberabfall wühlen kann, ist eine andere Frage. So werden wohl nur wenige Computernutzer ihre Papierkörbe der Öffentlichkeit freigeben. Ein schlechtes Gewissen brauchen die Verweigerer trotzdem nicht zu haben: Auch ohne sie ist im Internet noch genug digitaler Müll zu finden.






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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Fr Jun 03, 2011 6:40 am



Kalorienbomben im Netz
Mit der Lizenz zum Backen

Wir alle wissen: Der Kampf gegen den Terror wird auf vielen Ebenen geführt. Auch im Netz bekriegen sich radikale Islamisten und Geheimdienst. So hat die PR-Abteilung des Terrornetzwerks Al Kaida offenbar eigens ein 67-seitiges Hochglanzmagazin in Englisch erstellt, das potenzielle Nachwuchsbomber aus dem Internet herunterladen sollten, um sich für den Dschihad vorzubereiten. Eines der Themen des "Inspire" genannten Machwerks: Wie man in Muttis Küche Sprengstoff kocht.
Der Code zum Kuchen

Ganz so einfach kommt man als Al-Kaida-Anwärter aber doch nicht an die Propaganda. Diese war nämlich in den Dateien verschlüsselt. Doch auch Nachwuchs-Dschihadisten, die den Code knacken konnten, wurden damit nicht unbedingt in ihrer Terror-Karriere befördert, denn das angebliche Bombenrezept war ausgetauscht worden: Wer danach den vermeintlichen Sprengstoff zusammenmixte, backte in Wirklichkeit einen Napfküchlein aus der Rezeptesammlung der US-Talkmasterin Ellen DeGeneres.
James Bond lässt backen

Lange wurde gerätselt, wer denn für die Gebäckattacke auf die Terror-PR verantwortlich ist. Jetzt bekannte sich der britische Geheimdienst MI6 zu der Aktion, berichtet der "Telegraph". Umso überraschender ist es, dass ausgerechnet ein US-Rezept für zur Al-Kaida-Bekämpfung verwendet wurde - zumindest auf den ersten Blick: Zwar mag man über die Gesundheitsschädlichkeit von US-Backwaren geteilter Meinung sein. Die nach der Anleitung entstandenen Kalorienbomben hätten jedoch in jedem Fall nur ein sehr bedingtes Potenzial zur Massenvernichtungswaffe. Selbst als Wurfgeschosse eignen sie sich - je nach Fülung - nur bedingt.
Nein! Nicht die Minzsoße!

Wahrscheinlich haben die Experten des MI6 damit eine gute Wahl getroffen: Kenner der britischen Küche wissen, dass hier ein wahres Reservoir an Angst und Schrecken verbreitenden Rezepten vorhanden ist. Und die wollte man wohl lieber nicht freiwillig einem Terrornetzwerk zur Verfügung stellen.






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Re: Schlußlichter

Beitrag  Routa am Fr Jun 03, 2011 8:30 am

... bombiges Rezept, ja.
Ne echt mal, das is´ nur geil! Die zu heiß geduschten Begrenzungspfahldesigner haben das nicht anders verdient. Ich hätte an Stelle des MI6 eher zu einem Rezept aus der Abteilung "Kochspaß mit Königswasser" tendiert, damit denen beim Kochen/ Backen/ Bomben bauen im wahrsten Sinne einer "Abgeht" aber die Idee mit den Kuchen ist auch astrein.

Geilo!



...Ich möchte nur Black Sabbath hören, Posessed und Celtic Frost sonnst spuk ich hier noch länger rum und werde kein Kompost...

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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Sa Jun 25, 2011 12:57 am



Ein Dieb mit Hang zur Sportsocke

Er geht systematisch vor, zieht jede Nacht los und beschäftigt inzwischen nicht nur die Boulevardpresse, sondern auch Verhaltensforscher: Der vermutlich eifrigste Dieb der Schweiz. Bis zu fünf Gegenstände bringt er von jedem Raubzug mit, er kommt auf allen vieren - und er bevorzugt Sportliches aus Baumwolle.


Unterwäsche und schwarze Sportsocken, klar die der Marke mit der schwarzen Raubkatze, sind Speedys Spezialität. Hunderte dieser Kleidungsstücke hat der Kater aus Wiesendangen im Kanton Zürich bereits auf seinen nächtlichen Raubzügen mitgehen lassen.

Mäuse? Von wegen! Die verschmäht der siebenjährige Dieb auf vier Pfoten. Vor drei Jahren hatte Speedy seine Diebeszüge begonnen. Damals waren es noch harmlose Federbälle. Heute bringt es Speedy pro Nacht auf gut und gern fünf gestohlene Gegenstände.
Hundert Beutestücke in der Scheune

In der Scheune von Speedys Frauchen Margrit Geiger stapeln sich inzwischen mehr als hundert geklaute Sachen. Geiger sah sich jetzt gezwungen, per Flugblatt die rechtmäßigen Eigentümer der gestohlenen Gegenstände zu suchen. Ihr Sohn Daniel vermutet, dass Speedy Herrchen und Frauchen einfach eine Freude machen wolle.



In der Schweizer Presse äußerte sich nun auch eine Verhaltensmedizinerin zum stehlenden Kater aus dem Kanton Zürich. Ihr Urteil: Kein Einzelfall. Die Tiere wollen Aufmerksamkeit erhaschen. Übrigens: Juristische Konsequenzen drohen Speedy nicht. Eine Katze kann nicht straffällig und damit nicht angeklagt werden.Schweizer Zeitung








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Re: Schlußlichter

Beitrag  Neseira am Fr Aug 05, 2011 4:16 am



Spielzeug für Jupiter
Noppen im Weltall

Gibt es ein Leben im Weltall? Und wenn ja, werden wir jemals etwas davon erfahren - oder die außerirdischen Lebensformen von uns? Vielleicht werden sie zumindest Kenntnis von unserer Philosophie, Religion und unserem unerschöpflichen Wissensdurst bekommen. Und glauben, dass wir so einen komischen Knubbel auf dem Kopf haben.

Von Wulf Rohwedder, tagesschau.de

Es waren die ersten Botschaften, die die Menschheit in physischer Form aus unserem Sonnensystem schickte: 1972 gab die NASA der Pioneer-Sonde eine vergoldete Aluminium-Platte mit, die neben den Bildern eines Mannes und einer Frau die Lage des Erde im Sonnensystem zeigte. 1977 folgte die Voyager-Sonde, die bereits einige kulturelle Errungenschaften der Menschheit und Botschaften für andere Zivilisationen mit sich führte.
Götterpaar und Gelehrter im All

Jetzt macht sich wieder ein Lebenszeichen der Menschheit auf den Weg: Die Juno-Sonde der NASA wird zum Jupiter drei Figuren mitnehmen, die die Mission und Menschheit repräsentieren: Auf die Reise gehen die Darstellung des Gottes Jupiter und - Gleichberechtigung muss sein - seiner Frau Juno sowie eine Figur, die Galileo Galilei, den Entdecker der Jupitermonde darstellen soll.



Die drei Lego-Figuren, die ins Welltall reisen werden: Jupiter, Juno und Galileo Galilei. Was die Göttergattin da in der Hand hält, ist übrigens keine Bratpfanne, sondern eine Lupe.

Die künstlerische Gestaltung der Statuetten wurde einer Firma überlassen, die zumindest quantitativ über eine außerordentlich große Erfahrung auf dem Gebiet verfügt: dem dänischen Spielzeughersteller Lego. Dementsprechend verfügen das Götterpaar und der Wissenstitan über die typischen Zangenhände und Klötzchenbeine. Der kahle Galileo hat zudem den Lego-Knubbel zur Installation separat zu erwerbender Zweitfrisuren implantiert bekommen. Um gegen die Unbillen des Weltalls gefeit zu sein, wurden die Figuren nicht aus Plastik gegossen, sondern aus Aluminium gefräst.
Sind wir wirklich so?

Welches Menschen- oder Götterbild die Legofiguren extraterrestrischen Zivilisationen vermitteln könnten, sei einmal dahingestellt. Vielleicht werden sie dereinst nach einem Himmelskörper suchen, der von motorisch eingeschränkten Lizenzprodukten bevölkert ist. Immerhin: Hätte ein deutsches Konkurrenzprodukt das Rennen ins All gemacht, würden sie nicht mal erfahren, dass wir unabhängig voneinander bewegliche Beine haben.





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